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Die Gefahren sozialer Netzwerke

Autor: Hannah Reuter, FIRMENPUNKT GmbH

Name, Geburtsdatum, Beziehungsstatus, religiöse Ansicht und neben Kindergarten, Schule und Arbeitgeber, am besten auch noch die Adresse und die Handynummer. All das erfragen Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn allein bei der Registrierung. Sobald diese abgeschlossen ist, gilt es das private Profil mit Leben zu füllen. Dabei darf natürlich das tägliche Selfie-Upload mit genauer Ortsangabe und den Freunden, die dieses garantiert einmalige Erlebnis mit einem selbst teilen, nicht vergessen. Natürlich müssen all diese Daten nicht angegeben werden, abgesehen vom vollen Namen und dem Geburtsdatum, so steht es zumindest in den Facebook AGBs.

Doch viele Angaben im eigenen Profil sehen nach Meinung vieler Jugendlicher nicht nur besser aus, sondern stellen auch das Ich nach außen dar, das diese Jugendlichen gerne wären.

Wie gefährlich das ganze sein kann wird klar, wenn man Urlaubsbilder sieht, die mit einem Kommentar versehen sind, der beispielsweise so lauten könnte: „Gerade angekommen und schon im Meer. Wir werden die 2 Wochen in Südfrankreich richtig genießen.“ Auf dem Bild zu sehen ist dann noch am besten jedes Familienmitglied einzeln. Freude kommt auf, wenn nach 2 Wochen das wunderschöne Eigenheim komplett ausgeräumt ist und die Versicherung, wenn überhaupt, nur einen kleinen Teil der Kosten übernimmt. Ja, ein solches Foto ist beinahe wie eine direkte Einladung an Einbrecher.

Allerdings sind nicht nur materielle Güter von Diebstahl durch Postings in Sozialen Netzwerken bedroht, sondern auch die eigene Identität. Profis wie auch Laien können Informationen sammeln und damit, je nachdem wie viel der Betroffene preisgibt, sogar Ein- oder Verkäufe in dessen Namen tätigen. Bereits mehrere solcher Fälle gingen durch die Medien und dennoch geben so viele Menschen weiterhin zu viele private Informationen preis.

Auch für Unternehmen können soziale Netzwerke erhebliche Konsequenzen haben. Unternehmer müssen ihre Mitarbeiter eigenverantwortlich darüber aufklären und am sinnvollsten Verhaltensrichtlinien aufstellen. Ansonsten droht das Einschleppen von Mal- oder Spyware.

Wie für vieles andere auch, gilt in sozialen Netzwerken verantwortungsvoll mit allen Daten umzugehen und neben Mitarbeitern auch die eigenen Kinder über mögliche Folgen aufzuklären


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